Jan Böhmerman präsentiert in seiner Sendung vom Mittwoch, 13.09.2018 im ZDF ein Spezial zum Thema Hans Georg Maaßen. Wie sieht seine Zukunft aus? Arbeitslos, AFD Spitzenkandidat oder …

Chemitz Videos: Es gibt kein Hetzjagd

Aktuell reden alle über die eindeutige

Wie Maaßen in der BIID sagte, sei das Video, dass bei den Protesten in Chemnitz zeigt, wie offensichtlich „Rechte“ vermeintlich ausländisch aussehende Bürger attackieren sei:

„[…] um eine gezielte Falschinformation handel, umöglicherweise die Öffentlichkeit vom Mord im Chemnitz abzulenken“

Aus BILD – 07.09.2018 – „Keine Informationen über Hetzjagden“. Maaßen legt keine Beweise vor. Er redet vom „Mord“ im Bezug auf den getöteten Daniel, obwohl vom Todschlag ausgegangen wird. Tage später erklärt er, dass er falsch verstanden worden sein.

V-Mann unbekannt: Anschlag am Berliner Breitscheitplatz

Der Anschlag hätte verhindert werden könne, denn es gab einen V-Mann. Maaßen sagt nein, doch sagt, wenn doch, wüsste er nichts davon.

ZDF NEO Magazin Royale: Hans-Georg Maaßen und der Verfassungsschutz

Korrekturbitten: Geheime Briefe an Medien

Damit es niemand mitbekommt, ließ er Briefe an Journalisten verschicken. Laut Zeit Online am 05.09.2018 „Verfassungsschutz soll ‚Korrekturbitten‘ an Medien verschickt haben“. In Geheimdienstkreisen nennt man Medienzensur „Korrekturbitte.

AfD Beobachtung: Maaßen streitet mit Landesverfassungsschutzämtern

Weil verschiedene Verfassungsschutzämter der einzelnen Ländern empfehlen Teile der AfD zu überwachen, legt sich Maaßen mit einigen Ämtern an. Neonazis, Pegida, die Identitären – mit vielen umstrittenen Bündnissen arbeitet die AfD ganz offen zusammen. Maaßen hingegen sagt, dass er keine Möglichkeit hätte die AfD zu beobachten, denn „Der Bund steht auf der Bremse“, wie er am 05.09.2018 in der Süddeutschen Zeitung sagt im Artikel: „Verfassungsschützer streiten über AfD“.

Innenminister Seehofer: Rückendeckung aus Berlin

Trotz Kritik aus allen Parteien, von Katja Kipping (Die Linke) über Andrea Nahles (SPD) bis zu Robert Habeck (Bündnis 90 / Grünen) hält Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) an Maaßen fest

Guantanamo Rücknahme verweigert: 5 Jahre unschuldig im Knast

2002 als Referatsleiter im Innenministerium entschied er über den unschuldig nach Guantanamo verschleppten Murat K. (Bremer). Murat wurde 5 Jahre dort festgehalten, die USA wollte ihn zurückschicken, doch Maaßen sagte ab. Deshalb bliebt Murat K. dort.

Kein Karriere Knick, sein Karriere Start.

Geschrederte NSU Akten: Kein Behördenfehler

Nach der NSU Akten Schredder Affäre, brauchte man eine neue Führungsperson. Und so kam Maaßen. Asylkritisch, denn schon 1997 beschuldigte er in einem Aufsatz Pfarrer und Gemeinden als „kriminelle Gemeinschaften“. Zu dem Skandal der Aktenvernichtung zur NSU Terrorzelle sagte Maaßen der TAZ am 11.02.2018 im Artikel „Am Rand dessen, was möglich ist“:

„Damals sind schwere Fehler gemacht worden, aber ich verwahre mich dagegen, dies meiner Behörde zuzurechnen“.

Wer hat die Akten geschredert – Akten Selbstmord?

Kein V-Mann im NSU: Dann kam Korelli

Auch auch der Verfassungsschutz könne nichts davon gewusst haben, denn:

„Wir hatten nach dem jetzigen Stand keine V-Personen im Umfeld des NSU.“

Dabei gab es diese, so wie V-Mann „Korelli“, der stand sogar auf der Telefonliste der NSU Attentäteter. Er wurde 2012 enttarnt und verstarb 2 Jahre später an „Diabetis“ oder „Rattengift“ (nach offiziellen Angaben). In seiner Wohnung fand man sogar noch eine CD mit der Aufschrift „NSDAP / NSU“. Maaßen dazu in der TAZ:

„Ob die Abkürzung mit jenem Trio zu tun hatte, welches heute als NSU bekannt ist, ist reine Spekulation.“

Ermittlungen gegen Netzpolitik.org: Landesverrat

Maaßen ließ gegen zwei Reporter von Netzpolitik.ort Anklage erheben, wegen „Landesverrat“. Das Gericht kippte die Klage, sie nennen es Journalismus.

Eduard Snowden: Nur ein russischer Agent

Im NSU Untersuchungsausschuss nannte Maaßen Eduard Snowden einen „russischen Agenten“. Das „[…] hätte eine hohe Plausibilität“, sagte Maaßen gegenüber Zeit Online am 10.06.2016. Diese stütze sich auf „Tatsachen“ und „nachrichtendienstliches Erfahrungswissen“. Wozu braucht man Beweise, wenn man das hat.

Verfassungsschutz heißt, man kann machen was man will und wird nie bestraft.

Er sagt selbst im Interview, dass man beim Verfassungsschutz das machen dürfe, was man schon immer wolle und das vollkommen legal.

Treffen mit Frauke Petry gegen Überwachung

2015 traf sich Maaßen mit der damaligen AfD Vorsitzenden Frauke Petry und der AfD Empfehlungen dafür zu geben, wie sie nicht länger unter der Gefahr stünde, vom Verfassungsschutz beobachtet werden zu können. Praktische Tipps für eine Umgehung. Dazu gab es ebenso 3 Treffen mit dem AfD Fraktionsvorsitzenden Gauland. Der fürchtete tatsächlich, dass es in der AfD einen russischen Spion gäbe. Maaßen hilft.

Wie lang kann sich dieser Mann noch halten?

Welt zum wohl anstehenden Maaßen Rücktritt

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