Krieg im Iran? Drohende Eskalation im Atom-Konflikt mit der USA

Nach der Pressekonferenz von Irans Präsident Rouhani den USA offen mit der ‚Mother Of All Wars‘ (Mutter aller Kriege) drohte, antwortet der us-amerikanische Präsident unverzüglich. Eskaliert die Situation? Danach folgen die aktuellen Wahlprognosen, wenn heute Bundestagswahl wäre.

Außenpolitik: Säbelrasseln zwischen US-Präsident Trump und irans Präsident Rouhani

Genauer sagte Iran Präsident Rouhani, dass Frieden mit dem Iran die Mutter allen Glückes sei, wer den Iran angreift, die Mutter aller Kriege. Rhetorisches aufrüsten, denn ganz natürlich reagiert Trump auf Twitter:

Ausstieg aus dem Atom-Deal im Mai 2018: Die Vorgeschichte

Während der US-amerikanische Präsident seit Monaten alte und langjährige Beziehungen wie ein Elefant im Porzellanladen zertrampelt, kommt in dieser Woche das Iran Abkommen zurück. Nachdem die USA im Mai 2018 aus dem Atomdeal ausgestiegen sind und Partner wie die EU und China geschockt zurück ließen, steht der Atomausstieg nun auf der Kippe. Die durch die US-amerikanische Regierung angekündigten Strafzölle, werden den Iran, seine Wirtschaft und letztendlich die Bevölkerung des Iran sehr Schwächen. Die EU aber auch Staaten wie China überlegen, wie sie diesen finanziellen Ausfall kompensieren können um, gemeinsam mit dem Iran, weiterhin am Atomausstieg festhalten können.

Da die meisten internationalen Geschäfte aber auch die meisten Unternehmen über amerikanische Banken abwickeln, werden sich viele eher für das US amerikanische Geschäft entscheiden, statt für kleinere Geschäfte mit dem Iran. Dadurch werden Hardliner im Iran immer aktiver. Letzte Nacht eskalierte die Lage nach einer Pressekonferenz des iranischen Präsidenten Rouhani. Mit einer Drohung gegenüber der USA brachte er den US-Präsidenten Donald J. Trump sofort geben sich auf. Via Twitter teilte Trump, wie oben zu sehen, sofort aus.

Kein zweites Nordkorea: Jetzt oder nie?

Verbal ist das eine klare Aufrüstung im aktuellen Streit zwischen den beiden Ländern. Krieg in Iran? Niemand möchte eine solche Situation heraufbeschwören, dennoch zeigt das Beispiel Nordkorea, das durch verschiedene Hinhaltetaktiken am Ende das Wissen und die Atombombe erlangt wird und auch die ersten atomaren Sprengköpfe, denselben Fehler will man vielleicht nicht noch einmal machen und eine weitere atomare Macht in der Welt zulassen. Durch die widerspenstige politische Einstellung in den USA zeigt sich aktuell keine Tendenz in Richtung Deeskalation.

Vielleicht ist es aber auch nur Vorspiel ala Trump, erinnern wir uns an den “Raketenmann”, wie er einst noch Nordkoreas Diktator Kim bezeichnete. Danach ging es in neue Verhandlungen, härter, vollständiger.

Bisher bleibt es allerdings beim Säbelrasseln. Auch in den US-amerikanischen Nachbarländern wurde die Situation in der Nacht genau beobachtet. Wie hier in Kanada

City News Toronto (Kanada) über ‚Mother Of All Wars‘

Pressekonferenz mit Irans Präsident

Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit Iran

Junge Menschen im Iran – Dokumentation

Wie in allen Ländern sind die Generationen gespalten. Die Jugend ist offen gegenüber neun, demokratischeren Konzepten, die Älteren sperren sich vor neuen Ideen.

Viele junge Menschen denken offener als es in die meisten zutrauen würden. Die Gedanken aber auch in Taten umzusetzen, ist im Land der Mullahs schwierig. Religion, die Revolutionsgarden, der Iran ist ein sehr konservatives Land. Auch die großen Demonstrationen im Rahmen des arabischen Frühlings wurden von der Regierung und ihren Schergen konsequent zerschlagen, unterdrückt und verfolgt. Dennoch darf man das iranische Volk nicht mit der iranischen Politik gleich stellen. Wie man in dieser WDR Dokumentation sieht, sind besonders die jungen Iraner in den Großstädten sehr modern eingestellt.

Kleine Inseln der Freiheit, so wie die Berge rund um die Hauptstadt, verschaffen ihnen in den Abendstunden ein wenig mehr der so begehrten Freiheit. Ein spannender Blick auf die iranische Jugend:

Hochrechnung und Prognose zum 24. Juli 2018

Umfrageergebnisse: wahlrecht.de

Die CDU erreicht zur Zeit 30,2%. Damit sinkt die CDU um -2,7%, betrachtet man die aktuellen Ergebnisse. Als Volkspartei wendet sich die CDU / CSU an alle Schichten und Gruppen. Auch Angela Merkel ist in den Umfragen beliebt wie zuvor. Die meisten deutschen sehen Sie gerne an der Regierungsspitze und halten sie für eine gute Kanzlerin, die die Geschicke von Deutschland leitet. Dagegen bekommt die SPD 18,3%. Damit steigt sie um 0,1% bei den Stimmberechtigten. Auch für die SPD geht es ein wenig ab nach den vielen Streitigkeiten zwischen der CDU und CSU. Gleichzeitig schafft die Grünen 12,7%, das sind 5.633.690 Wähler. Somit steigt sie um 0,6% bei den Wähler, von vorher 12,1%. Gleichzeitig erreicht die FDP 8,5%, somit 3.766.344 Bundesbürger, dadurch sinkt sie um-0,6% bei den Stimmberechtigten. Die Linke erreicht 9,9%. Somit sinkt die CDU um-0,3% bei den Wählern, von vorher 10,20%. Langfristig sinkt sie um 0,2% bei den Wählern. Die Alternative für Deutschland erreicht 15,8 %, so steigt die Partei um 2,3%, beim Blick auf die aktuellen Ergebnisse der Agenturen, von zuvor 13,50%. Die AfD profitiert erneut von den Streitigkeiten aus der Regierung. Statt abgesprochenen Statements und Vorschlägen, öffentlicher Streit. Da braucht es nicht viel außer Spott um unzufriedene Wähler von den Parteien zu stibitzen. Gleichzeitig erreichen die sonstigen Parteien nur 4,7%, somit sie steigen um 0,6% in der Gunst der Wähler von 4,1%.

CDU SPD Grüne FDP Linke AfD Sonstige
30,2% 18,3% 12,7% 8,5% 9,9% 15,8% 4,7%

Infografik – Aktuelle Wahlumfragen zur Bundestagswahl

Koalitionsoptionen nach den aktuellen Prognose

Zurzeit keine Chance auf eine Koalition haben CDU/FDP, CDU/SPD, SPD/Grüne, SPD/FDP/Grüne, SPD/Linke, CDU/AfD, während die Verbindung aus CDU/FDP/Grüne, so wie es aussieht, Chancen hat.

Koalitionen
CDU/FDP nicht möglich
CDU/SPD nicht möglich
SPD/Grüne nicht möglich
SPD/FDP/Grüne nicht möglich
CDU/FDP/Grüne möglich
SPD/Linke nicht möglich
CDU/AfD nicht möglich

Die neuen Umfragen zur Bundestagswahl

(Stand: 24.07.2018 04:36:25)

Partei / Institut Aktuell Wäher in % Veränderung / Woche Veränderung / Langzeit Wähler in Personen
CDU
Allensbach 21.07.2018 30,0% -2,0% -4,7% 13.292.978
Emnid 21.07.2018 31,0% -3,0% -4,3% 13.736.077
Forsa 13.07.2018 31,0% -3,0% -4,0% 13.736.077
Forschungsgruppe Wahlen 12.07.2018 30,0% -3,0% -5,3% 13.292.978
GMS 05.07.2018 30,0% -2,0% -4,3% 13.292.978
Infratext dimap 24.07.2018 29,0% -2,5% -4,3% 12.849.878
INSA 24.09.2017 32,9% 0,0% -2,9% 14.577.965
2017 30,2% -2,7% -4,7% 13.387.927
Σ 30,2% -2,7% 30,2% 13.387.927
SPD
Allensbach 17.07.2018 20,0% 2,0% 0,0% 8.861.985
Emnid 21.07.2018 19,0% 2,0% -1,7% 8.418.886
Forsa 21.07.2018 18,0% -2,0% -2,0% 7.975.787
Forschungsgruppe Wahlen 13.07.2018 18,0% 1,0% -1,3% 7.975.787
GMS 12.07.2018 17,0% 0,0% -2,7% 7.532.687
Infratext dimap 05.07.2018 18,0% 0,0% -2,3% 7.975.787
INSA 24.07.2018 18,0% -2,5% -4,2% 7.975.787
2017 24.09.2017 20,5% 2,3% 0,4% 9.083.535
Σ 18,3% 0,1% 18,3% 8.102.386
Grüne
Allensbach 17.07.2018 12,0% 0,0% 2,0% 5.317.191
Emnid 21.07.2018 12,0% -1,0% 1,7% 5.317.191
Forsa 21.07.2018 13,0% 0,0% 1,0% 5.760.290
Forschungsgruppe Wahlen 13.07.2018 14,0% 2,0% 4,0% 6.203.390
GMS 12.07.2018 12,0% 0,0% 1,3% 5.317.191
Infratext dimap 05.07.2018 14,0% 2,0% 4,2% 6.203.390
INSA 24.07.2018 12,0% 3,1% 3,3% 5.317.191
2017 24.09.2017 8,9% -3,2% -1,5% 3.943.583
Σ 12,7% 0,6% 12,7% 5.633.690
FDP
Allensbach 17.07.2018 9,5% 0,5% 0,8% 4.209.443
Emnid 21.07.2018 9,0% 0,0% 0,3% 3.987.893
Forsa 21.07.2018 8,0% 1,0% -0,7% 3.544.794
Forschungsgruppe Wahlen 13.07.2018 7,0% -2,0% -2,7% 3.101.695
GMS 12.07.2018 9,0% -1,0% 0,3% 3.987.893
Infratext dimap 05.07.2018 8,0% -1,5% -0,7% 3.544.794
INSA 24.07.2018 9,0% -1,7% 0,3% 3.987.893
2017 24.09.2017 10,7% 1,6% 1,7% 4.741.162
Σ 8,5% -0,6% 8,5% 3.766.344
Linke
Allensbach 17.07.2018 9,0% #VALUE! -1,3% 3.987.893
Emnid 21.07.2018 10,0% 0,0% 0,3% 4.430.993
Forsa 21.07.2018 10,0% 0,0% 1,0% 4.430.993
Forschungsgruppe Wahlen 13.07.2018 11,0% 0,0% 1,7% 4.874.092
GMS 12.07.2018 10,0% 0,0% 0,3% 4.430.993
Infratext dimap 05.07.2018 9,0% -1,5% -1,7% 3.987.893
INSA 24.07.2018 10,5% 1,3% 1,5% 4.652.542
2017 24.09.2017 9,2% -1,0% -0,5% 4.076.513
Σ 9,9% -0,3% 9,9% 4.399.343
AfD
Allensbach 17.07.2018 15,0% 1,0% 3,0% 6.646.489
Emnid 21.07.2018 15,0% 3,0% 4,0% 6.646.489
Forsa 21.07.2018 15,0% 2,0% 3,7% 6.646.489
Forschungsgruppe Wahlen 13.07.2018 15,0% 2,0% 4,0% 6.646.489
GMS 12.07.2018 17,0% 2,0% 4,0% 7.532.687
Infratext dimap 05.07.2018 16,0% 0,5% 2,7% 7.089.588
INSA 24.07.2018 17,5% 4,9% 7,5% 7.754.237
2017 24.09.2017 12,6% -0,9% 0,8% 5.583.051
Σ 15,8% 2,3% 15,8% 6.818.190
Sonstige
Allensbach 17.07.2018 4,0% 0,0% -0,3% 1.772.397
Emnid 21.07.2018 5,0% 0,0% 0,7% 2.215.496
Forsa 21.07.2018 5,0% 2,0% 1,0% 2.215.496
Forschungsgruppe Wahlen 13.07.2018 4,0% -1,0% -1,3% 1.772.397
GMS 12.07.2018 5,0% 1,0% 1,0% 2.215.496
Infratext dimap 05.07.2018 5,0% 2,0% 1,2% 2.215.496
INSA 24.07.2018 4,0% -1,0% -1,4% 1.772.397
2017 24.09.2017 5,0% 0,9% 0,5% 2.215.496
Σ 4,7% 4,7% 4,7% 2.049.334

SPD Desaster nach Wahl: Wer ist Andrea Nahles? + Sonntagsumfrage zum 29.04.18

Andrea Nahles Berufswunsch? „Bundeskanzlerin“, so stand es schon in der Abitur Zeitung. Heute werfen wir nicht nur einen Blick auf die aktuellen Hochrechnungen zum Sonntag, sondern auch einen Blick auf die Verheerenden Zahlen für die SPD. Nachdem Nahles zur SPD Vorsitzenden gewählt wurde, stürzt die SPD auf unter 20%. Drei der sechs Institute prognostizieren nur 18%. Davon profitieren die Gründen. Auch bei der CDU bröckeln im Schnitt 3% die in dieser Woche zur AfD wandern.Hier geht es direkt zu den Hochrechnung der Sonntagsumfrage.

Andrea Nahles nimmt desaströses Wahlergebnis hin

Nach der Wahl der neuen SPD Chefin Andrea Nahles stürzt die Partei weiterhin. Mittlerweile schafft es die SPD  in den meisten Umfragen und hält Kurs auf die ewige Vergessenheit. Je schwächer die SPD wird, desto geringer sind die Chancen auf eine große Koalition. Im aktuellen Parteiensystem gäbe es nach dieser Möglichkeit nur noch die Option einer Jamaika Regierung um Bündnis 90 / Die Grüne, FDP und CDU / CSU.

Jamaika als auswegloser Ausweg

Der Konstellation wurde ja aber bereits eine Absage erteilt, nach der letzten Bundestagswahl 2017. Der Absturz der SPD sollte nicht nur für Sozialdemokraten erschreckend sein. Die Wahl der neuen Parteichefin Andrea Nahles hat keinerlei positive Signale gegeben. Andrea Nahles ist unter den jungen Sozialdemokraten aufgewachsen. Sie stand schon immer dafür, die Partei Elite zu kritisieren. Sie verstand es aber auch Menschen hinter sich zu bündeln. Abseits dieser jungen Partei, findet Andrea Nahles aber nicht die richtigen Konzepte. Auch in Interviews und im Bundestag, bleiben nur Kommentare hängen, wie „Ätschibätischi“. Das schleichende Ende der SPD. Werfen wir noch einen kleinen Blick auf das Leben von Andrea Nahles und ihre politische Karriere.

Heftiger Widerstand in der SPD: Misslingt der Stabwechsel

Wer ist Andrea Nahles? Die neue SPD Cheffin

Geboren und aufgewachsen in Weiler (bei Mayen) als Tocher eines Mauerermeisters und seiner Frau mit ihrem jüngren Bruder. Katholisch geprägt absolvierte sie hier auch die Realschule und die allgemeine Hochschulreife. Ihr Berufswunsch in der Abiturzeitung? Bundeskanzlerin. Andrea Nahles politische Karriere in Jahren

  1. 1988 bis 1999 – Juso Mitglied
  2. 1999 bis 2009 – Kreistagsmitglied der SPD
  3. 1998 bis 2002 – SPD Bundestagsabgeordnete und wieder seit 2005
  4. 2009 bis 2013 – SPD Generalsekretärin
  5. seit 2017 – SPD Fraktionsvorsitzende
  6. seit 2018 – SPD Vorsitzende

Quelle: Wikipedia / Andrea Nahles

SPD-Parteitag: Vorstellungsrede von Andrea Nahles am 22.04.2018

Hochrechnung und Prognose

Umfrageergebnisse: wahlrecht.de

Geht es nach den Umfragen der Institute, dann erreicht die CDU die Woche 32,9% und damit 14.590.625 Wähler. Die Partei bleibt stabil, verliert aber -0,2% in der Gunst der Wähler. Von vorher 33,1%. Die Sozialedemokratische Partei erreicht 18,2%, das sind 8.070.736 Bundesbürger. Ein weiteres Minus und wie schon zuvor um Andrea Nahles berichtet, ein weiterer Schritt in Richtung Untergang der SPD von vorher 18,5%. Langfristig sinkt die Partei um-2,7% in der Gunst der Wähler, keine gute Prognose für die nächste Bundestagswahl 2021.

Die grüne Partei erreicht 12,1%, damit 5.380.491 Wähler. Somit steigt sie um 0,3%, beim Blick auf die aktuellen Ergebnisse. Die Liberalen erreichen 9,1%. Somit bleibt die Partei gleich zur Vorwoche. Gleichzeitig schafft die Linke 10,2%, ein minimales Plus von 0,1%, beim Blick auf die aktuellen Ergebnisse der Institute. Verglichen mit den letzten Wochen immerhin schon ein Plus von 0,7%, beim Blick auf die langfristigen Ergebnisse. Die AfD erreicht 13,5%, damit 5.931.991 Stimmen. Dadurch steigt die Partei um 0,1% bei den Wählern. Von zuvor 13,4%. Im Vergleich mit den letzten Wochen sinkt die Alternative für Deutschland um 2,5%, beim Blick auf die langfristigen Ergebnisse. Dagegen schaffen die sonstigen Parteien nur 4,1% und sinken um -0,1% in der Gunst der Wähler.

CDU SPD Grüne FDP Linke AfD Sonstige
32,90% 18,20% 12,10% 9,10% 10,20% 13,50% 4,1%

Eine Koalition aus CDU/SPD, CDU/FDP/Grüne, wird möglich

Zurzeit keine Chance auf eine Koalition haben CDU/FDP, SPD/Grüne, SPD/FDP/Grüne, SPD/Linke, CDU/AfD, während die Verbindung aus CDU/SPD, CDU/FDP/Grüne, nach aktuellem Stand, Chancen auf den Sieg hat.

Koalitionen
CDU/FDP nicht möglich
CDU/SPD möglich
SPD/Gruene nicht möglich
SPD/FDP/Grune nicht möglich
CDU/FDP/Gruene möglich
SPD/Linke nicht möglich
CDU/AfD nicht möglich

Die aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl

(Stand: 29.04.2018 01:10:49

Partei / Institut Aktuell Wäher in % Veränderung / Woche Veränderung / Langzeit Wähler in Personen
CDU
Allensbach 28.04.2018 32,0% -1,0% -3,5% 14.179.176
Emnid 28.04.2018 34,0% 0,0% -2,0% 15.065.375
Forsa 27.04.2018 34,0% 1,0% -2,0% 15.065.375
Forschungsgruppe Wahlen 27.04.2018 33,0% 0,0% -3,5% 14.622.275
GMS 19.04.2018 32,0% -1,0% -3,0% 14.179.176
Infratext dimap 24.04.2018 31,5% 0,0% -2,8% 13.957.626
INSA 24.09.2017 32,9% 0,0% -4,3% 14.577.965
2017 32,9% -0,2% -2,9% 14.590.625
Σ 32,9% -0,2% 32,9% 14.590.625
SPD
Allensbach 25.04.2018 20,5% 2,5% -0,5% 9.083.535
Emnid 28.04.2018 18,0% -1,0% -3,5% 7.975.787
Forsa 28.04.2018 17,0% -2,0% -3,5% 7.532.687
Forschungsgruppe Wahlen 27.04.2018 20,0% 2,0% 0,0% 8.861.985
GMS 27.04.2018 17,0% -1,0% -3,5% 7.532.687
Infratext dimap 19.04.2018 17,0% -1,5% -4,3% 7.532.687
INSA 24.04.2018 18,0% -2,5% -5,1% 7.975.787
2017 24.09.2017 20,5% 2,0% -0,4% 9.083.535
Σ 18,2% -0,3% 18,2% 8.070.736
Grüne
Allensbach 25.04.2018 11,0% 0,0% 1,5% 4.874.092
Emnid 28.04.2018 12,0% 0,0% 2,5% 5.317.191
Forsa 28.04.2018 13,0% -1,0% 2,0% 5.760.290
Forschungsgruppe Wahlen 27.04.2018 13,0% 2,0% 3,5% 5.760.290
GMS 27.04.2018 12,0% 0,0% 2,0% 5.317.191
Infratext dimap 19.04.2018 12,0% 0,5% 3,0% 5.317.191
INSA 24.04.2018 12,0% 3,1% 3,4% 5.317.191
2017 24.09.2017 8,9% -2,9% -0,8% 3.943.583
Σ 12,1% 0,3% 12,1% 5.380.491
FDP
Allensbach 25.04.2018 10,0% 1,0% 1,5% 4.430.993
Emnid 28.04.2018 9,0% 0,0% 0,5% 3.987.893
Forsa 28.04.2018 9,0% 1,0% 0,0% 3.987.893
Forschungsgruppe Wahlen 27.04.2018 7,0% -3,0% -2,5% 3.101.695
GMS 27.04.2018 9,0% 0,0% 0,5% 3.987.893
Infratext dimap 19.04.2018 10,0% 1,0% 1,5% 4.430.993
INSA 24.04.2018 9,5% -1,2% 1,8% 4.209.443
2017 24.09.2017 10,7% 1,6% 1,8% 4.741.162
Σ 9,1% 0,0% 9,1% 4.019.543
Linke
Allensbach 25.04.2018 9,0% -2,0% -1,0% 3.987.893
Emnid 28.04.2018 11,0% 1,0% 1,0% 4.874.092
Forsa 28.04.2018 10,0% 1,0% 1,0% 4.430.993
Forschungsgruppe Wahlen 27.04.2018 10,0% 0,0% 1,0% 4.430.993
GMS 27.04.2018 11,0% 1,0% 1,5% 4.874.092
Infratext dimap 19.04.2018 10,0% -1,0% -0,5% 4.430.993
INSA 24.04.2018 10,5% 1,3% 1,6% 4.652.542
2017 24.09.2017 9,2% -0,9% -0,3% 4.076.513
Σ 10,2% 0,1% 10,2% 4.525.942
AfD
Allensbach 25.04.2018 12,0% -2,0% 1,0% 5.317.191
Emnid 28.04.2018 14,0% 2,0% 3,5% 6.203.390
Forsa 28.04.2018 12,0% -1,0% 1,5% 5.317.191
Forschungsgruppe Wahlen 27.04.2018 13,0% 0,0% 3,0% 5.760.290
GMS 27.04.2018 13,0% -1,0% 0,5% 5.760.290
Infratext dimap 19.04.2018 15,0% 0,0% 2,5% 6.646.489
INSA 24.04.2018 15,5% 2,9% 6,9% 6.868.038
2017 24.09.2017 12,6% -0,8% 1,6% 5.583.051
Σ 13,5% 0,1% 13,5% 5.931.991
Sonstige
Allensbach 25.04.2018 3,5% -0,5% -1,0% 1.550.847
Emnid 28.04.2018 4,0% 0,0% -0,5% 1.772.397
Forsa 28.04.2018 5,0% 1,0% 1,0% 2.215.496
Forschungsgruppe Wahlen 27.04.2018 3,0% -2,0% -2,5% 1.329.298
GMS 27.04.2018 5,0% 1,0% 1,0% 2.215.496
Infratext dimap 19.04.2018 4,0% 0,5% 0,0% 1.772.397
INSA 24.04.2018 3,0% -2,0% -2,6% 1.329.298
2017 24.09.2017 5,0% 0,8% 0,4% 2.215.496
Σ 4,1% 4,1% 4,1% 1.800.091

Bundestag aktuell: 93% Akademiker. 100% nicht repräsentiert: Throwback 1930?

Nur 1 von 19 Ministern aus dem Osten. 93% Akademiker. 100% nicht repräsentiert. Wäre ich kein Mann, würde ich mich noch mehr aufregen. Politik ist wie Monarchie, Posten werden geerbt. Wer einen guten Start ins Leben hat bekommt die guten Posten, die guten Jobs, die guten Gehälter. Wer neben der klassischen Routen aufwächst, steht Abseits. Das gilt für die Politik aber auch für das ganz reale Leben. Leider haben „wir“ keine Zeit um uns aufzuregen, denn schon mit 13 Jahren tragen wir Zeitung aus, arbeiten neben der Schule um etwas Geld zu verdienen und später wird es nicht besser.

Arm trotz 100% Leistung: Perspektiven ohne den perfekten Start

Niedriger Schulabschluss, unzählige Bewerbungen und am Ende ein Job, der keine Perspektiven bietet. Meine Perspektive war: Lagerjob, schwer tragen, mit etwas Glück mal als Ressourleiter, mit 50, 60 Jahren mit etwas über 1.400 Euro im Monat. Nach 40 Jahren Arbeit – keine Perspektive. Wie fühlen sich Menschen, die es nicht einmal ins Lager schaffen? Die, die es nicht auf 40 Jahre Arbeit bringen und damit unter der Grundsicherung im Alter landen. Bildung bestimmt deinen Werdegang, dein ganzes Leben. Leider bestimmt Bildung die Herkunft. Menschen bereichern sich immer weiter, lassen Kapital für sich arbeiten zu irrwitzigen Steuersätzen. Der Handwerker macht sich den Rücken kaputt, kann mit 50 kaum noch ohne Beschwerden arbeiten und zahlt fast die Hälfte seines Einkommens an den Staat. Im selben Moment bräunt sich der Unternehmenserbe des Unternehmenserbers auf der Yacht in der Südsee und feiert jeden Abend Parties. Eine Flasche Champagner kostet in Ibiza teilweise mehr, als ein Arbeiter in Deutschland verdient. Erben verprassen „ihr“ Geld auf unserer Kosten. Es gibt unzählige Beispiele und die Armutsschere steigt von Jahr zu Jahr.

Politik und die Grube, die sie gräbt

All diese Tendenzen beflügeln die bösen Geister, die niemand rufen wollte. Doch spaltet sich eine Regierung, die aus 93% Akademikern besteht, klar vom „Volk“ ab. Im Osten aber auch im Westen kommt die AfD auf. Teilweise verdrängt sie die klassische Arbeiterpartei (SPD) in Bundesländern auf den vierten Platz. Ein bedrohliches Szenario, dass durch die aktuelle politische Situation in Deutschland kaum entschärft wird.

In den 1930er Jahren hatten wir eine ähnliche Situation. Wirtschaftliche Verwerfungen in der Welt, danach politische Spannungen. Aktuell verfolgen wir die neuen Strafzölle der USA auf Stahlimporte und die wenig erfreuliche Antwort der EU mit Androhung von Strafzöllen auf US-Amerikanische Produkte. In Deutschland kommt eine politische Partei nach vorn, die sich auf Protest beruft.

Deutschland bietet für seine strebsame Unterschicht kaum Chancen. Der Druck steigt und Arbeit bringt keinen Aufstieg. Das war einmal. Ein Pulverfass, dass durch Politiker nur verstärkt wird, die über ein halbes Jahr verschwenden für Reden und „Koalitionsverhandlungen“. Politiker der FDP die „keine Lust“ haben und tägliche Szenen vom Balkon. Es geht immer weiter. Heute wurden die neuen Minister der CDU/CSU und SPD Regierung für die kommende Legislaturperiode. Nur 1 von 19 Ministern aus dem Osten. 93% Akademiker. 100% nicht repräsentiert. Wie viele Menschen müssen sich so fühlen?

Deutschland: Arm in einem reichen Land – ARTE Reportage

Throwback? Arm gegen Arm: Erste Verteilungsprobleme

Dürfen wir Arme gegeneinander ausspielen? Nein! Die aktuellen Verteilungsprobleme der Tafeln und den speziellen Fall in Essen, in dem „Neuanmeldungen von Flüchtlingen“ gestoppt wurden zeigen, welche Lücke klafft zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Dabei lastet der „Kampf“ auf den Schultern derer, die ohnehin Arm sind. Das Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV für eine Alleinstehende Person beträgt derzeit 409 Euro im Monat ohne Wohnkosten. „Für das Jahr 2015 führt stattdessen Daimler-Chef Dieter Zetsche die Liste der Dax-Chefgehälter an. Zetsche bezog im vergangenen Jahr 14,37 Millionen Euro […]“, Ulf Schneider von der Fresenius 13,9 Millionen Euro, Michael Diekmann bekam allein für vier Monate 9,9 Millionen Euro (Süddeutsche Zeitung).

Während große Konzerne der Automobilindustrie, wie schon im Artikel über den Skandal zur Abfrackpremiere 2.0 für Diesel, ihre Gewinne um Milliarden steigern, wie aktuell VW, bleibt der Käufer auf der Strecke: Handwerker, Familien, etc. Politiker stocken fleißig Ämter auf, 709 Abgeordnete sind es mittlerweile. Wir haben Kapital im Überfluss und investieren es in Planungsausschüsse, teure und unsinnige Projekte, wie jedes Jahr vom Bund der Steuerzahler ermittelt. Warum nehmen wir nicht endlich Steuern von Großkonzernen wie Apple? Statt die Arbeiterklasse zu fördern, den großen Teil der Gesellschaft, bleibt Kapitalerbe da wo es ist. Sei es drum.

„Man“ schützt sich. Wer Geld hat, bleibt oben, wer oben ist, bewahrt seines Gleichen. Gesetze beschließen Akademiker aus gutem Haus, nicht die Putzfrau, nicht die Kindergärtnerin, nicht der Handwerker, nicht der Altenpfleger, nicht der KFZ-Mechaniker, nicht der Bäcker, nicht … Schon im Jahr 2016 waren 19,7 Prozent der Menschen in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Fast 16 Prozent wählen mittlerweile die AfD. Wie werden wir bei der Bundestagswahl 2021 entscheiden? Die Politik muss handeln und sich der demografischen Realität anpassen. Die SPD sinkt im Sturzflug und „die Arbeiter“ finden keine neue Stimme, die sie repräsentiert. 1930 waren die Menschen unzufrieden.

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