Wahlprognose 18. April – CDU stärkste Kraft, AfD und SPD nähern sich

Wenn heute Bundestagswahl wäre – Die berühmte Frage! Wer würde wie abstimmen? Wir haben uns die wichtigsten Ergebnisse der Wahlforscher angesehen und Rückschlüsse gezogen. Wer mehr News will, der findet hier die Presseschau der Woche: Inland: Brandenburg AfD knapp hinter Volksparteien | Ausland: Arabische Truppen nach Syrien?

Die aktuellen Stimmen und Hochrechnungen

Hochrechnung und Prognose zum 18.04.2018

Umfrageergebnisse: wahlrecht.de

Die CDU bekommt zur Zeit 33,1%, das heißt 14.653.925 Stimmen und damit sinkt die Partei um -5,3% in der Wählergunst. Die sozialedemokratische Partei erreicht 18,5%. Damit sinkt die Partei um -4,8% bei den Wählern. Dagegen schaffen es die Grünen auf 11,8%. So steigt sie um 4,2% bei den Wählern. Dagegen erreicht die FDP nur 9,1%, beim Blick auf die aktuellen Ergebnisse. Ein kleiner Gewinn von zuvor 8,70%. Die Linke erreicht 10,1% und damit steigt sie um 1,2% bei den Wählern. Von zuvor 8,90%. Die Alternative für Deutschland erreicht 13,4%. Damit steigt sie um 4,8%, beim Blick auf die aktuellen Ergebnisse der Institute. In Brandenburg schafft sie, wie berichtet, sogar ein Rekordergebnis und liegt fast gleich auf mit CDU und SPD. Die sonstigen Parteien erreichen 4,2% und damit sinken sie im Vergleich zur Vorwoche um -0,8% bei den Stimmberechtigten, von zuvor 5,00%.

CDU SPD Grüne FDP Linke AfD Sonstige
33,1% 18,5% 11,8% 9,1% 10,1% 13,4% 4,2%

Koalitionen nach aktuellen Prognose

Keine Chance auf eine Koalition haben zur Zeit CDU/FDP, SPD/Grüne, SPD/FDP/Grüne, SPD/Linke, CDU/AfD, während die Verbindung aus CDU/SPD, CDU/FDP/Grüne, so wie es aussieht, Chancen auf den Sieg bei der Bundestagswahl hat.

Koalitionen
CDU/FDP nicht möglich
CDU/SPD möglich
SPD/Gruene nicht möglich
SPD/FDP/Grune nicht möglich
CDU/FDP/Gruene möglich
SPD/Linke nicht möglich
CDU/AfD nicht möglich

Die aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl

(Stand: 18.04.2018 11:47:58)

Partei / Institut Aktuell Wäher in % Veränderung / Woche Veränderung / Langzeit Wähler in Personen
CDU
Allensbach 14.04.2018 33,0% -5,0% -5,0% 14.622.275
Emnid 14.04.2018 34,0% -4,0% -4,0% 15.065.375
Forsa 13.04.2018 33,0% -6,0% -6,0% 14.622.275
Forschungsgruppe Wahlen 22.03.2018 33,0% -7,0% -7,0% 14.622.275
GMS 05.04.2018 33,0% -4,0% -4,0% 14.622.275
Infratext dimap 17.04.2018 31,5% -5,5% -5,5% 13.957.626
INSA 24.09.2017 32,9% -8,6% -8,6% 14.577.965
2017 33,1% -5,3% -5,3% 14.653.925
Σ 33,1% -5,3% 33,1% 14.653.925
SPD
Allensbach 21.03.2018 19,0% -5,0% -5,0% 8.418.886
Emnid 14.04.2018 18,0% -6,0% -6,0% 7.975.787
Forsa 14.04.2018 19,0% -3,0% -3,0% 8.418.886
Forschungsgruppe Wahlen 13.04.2018 19,0% -3,0% -3,0% 8.418.886
GMS 22.03.2018 18,0% -5,0% -5,0% 7.975.787
Infratext dimap 05.04.2018 18,0% -6,0% -6,0% 7.975.787
INSA 17.04.2018 18,5% -7,2% -7,2% 8.197.336
2017 24.09.2017 20,5% -2,8% -2,8% 9.083.535
Σ 18,5% -4,8% 18,5% 8.197.336
Grüne
Allensbach 21.03.2018 11,0% 3,0% 3,0% 4.874.092
Emnid 14.04.2018 11,0% 4,0% 4,0% 4.874.092
Forsa 14.04.2018 12,0% 4,0% 4,0% 5.317.191
Forschungsgruppe Wahlen 13.04.2018 14,0% 6,0% 6,0% 6.203.390
GMS 22.03.2018 11,0% 3,0% 3,0% 4.874.092
Infratext dimap 05.04.2018 12,0% 5,5% 5,5% 5.317.191
INSA 17.04.2018 11,5% 3,1% 3,1% 5.095.641
2017 24.09.2017 8,9% 1,3% 1,3% 3.943.583
Σ 11,8% 4,2% 11,8% 5.222.241
FDP
Allensbach 21.03.2018 10,0% 2,0% 2,0% 4.430.993
Emnid 14.04.2018 9,0% 1,0% 1,0% 3.987.893
Forsa 14.04.2018 9,0% -1,0% -1,0% 3.987.893
Forschungsgruppe Wahlen 13.04.2018 8,0% -1,0% -1,0% 3.544.794
GMS 22.03.2018 10,0% 2,0% 2,0% 4.430.993
Infratext dimap 05.04.2018 9,0% 1,0% 1,0% 3.987.893
INSA 17.04.2018 9,0% 4,2% 4,2% 3.987.893
2017 24.09.2017 10,7% 2,0% 2,0% 4.741.162
Σ 9,1% 0,4% 9,1% 4.051.193
Linke
Allensbach 21.03.2018 10,0% 1,0% 1,0% 4.430.993
Emnid 14.04.2018 11,0% 2,0% 2,0% 4.874.092
Forsa 14.04.2018 10,0% 1,0% 1,0% 4.430.993
Forschungsgruppe Wahlen 13.04.2018 9,0% 1,0% 1,0% 3.987.893
GMS 22.03.2018 10,0% 1,0% 1,0% 4.430.993
Infratext dimap 05.04.2018 10,0% 0,0% 0,0% 4.430.993
INSA 17.04.2018 11,0% 2,4% 2,4% 4.874.092
2017 24.09.2017 9,2% 0,3% 0,3% 4.076.513
Σ 10,1% 1,2% 10,1% 4.494.292
AfD
Allensbach 21.03.2018 12,5% 4,5% 4,5% 5.538.741
Emnid 14.04.2018 14,0% 5,0% 5,0% 6.203.390
Forsa 14.04.2018 12,0% 4,0% 4,0% 5.317.191
Forschungsgruppe Wahlen 13.04.2018 13,0% 6,0% 6,0% 5.760.290
GMS 22.03.2018 13,0% 2,0% 2,0% 5.760.290
Infratext dimap 05.04.2018 14,0% 4,0% 4,0% 6.203.390
INSA 17.04.2018 15,0% 10,3% 10,3% 6.646.489
2017 24.09.2017 12,6% 4,0% 4,0% 5.583.051
Σ 13,4% 4,8% 13,4% 5.876.604
Sonstige
Allensbach 21.03.2018 3,5% -1,5% -1,5% 1.550.847
Emnid 14.04.2018 4,0% -1,0% -1,0% 1.772.397
Forsa 14.04.2018 4,0% 0,0% 0,0% 1.772.397
Forschungsgruppe Wahlen 13.04.2018 4,0% -2,0% -2,0% 1.772.397
GMS 22.03.2018 5,0% 1,0% 1,0% 2.215.496
Infratext dimap 05.04.2018 4,0% -0,5% -0,5% 1.772.397
INSA 17.04.2018 3,5% -2,7% -2,7% 1.550.847
2017 24.09.2017 5,0% 0,0% 0,0% 2.215.496
Σ 4,2% 4,2% 4,2% 1.827.784

Bundestag aktuell: 93% Akademiker. 100% nicht repräsentiert: Throwback 1930?

Nur 1 von 19 Ministern aus dem Osten. 93% Akademiker. 100% nicht repräsentiert. Wäre ich kein Mann, würde ich mich noch mehr aufregen. Politik ist wie Monarchie, Posten werden geerbt. Wer einen guten Start ins Leben hat bekommt die guten Posten, die guten Jobs, die guten Gehälter. Wer neben der klassischen Routen aufwächst, steht Abseits. Das gilt für die Politik aber auch für das ganz reale Leben. Leider haben „wir“ keine Zeit um uns aufzuregen, denn schon mit 13 Jahren tragen wir Zeitung aus, arbeiten neben der Schule um etwas Geld zu verdienen und später wird es nicht besser.

Arm trotz 100% Leistung: Perspektiven ohne den perfekten Start

Niedriger Schulabschluss, unzählige Bewerbungen und am Ende ein Job, der keine Perspektiven bietet. Meine Perspektive war: Lagerjob, schwer tragen, mit etwas Glück mal als Ressourleiter, mit 50, 60 Jahren mit etwas über 1.400 Euro im Monat. Nach 40 Jahren Arbeit – keine Perspektive. Wie fühlen sich Menschen, die es nicht einmal ins Lager schaffen? Die, die es nicht auf 40 Jahre Arbeit bringen und damit unter der Grundsicherung im Alter landen. Bildung bestimmt deinen Werdegang, dein ganzes Leben. Leider bestimmt Bildung die Herkunft. Menschen bereichern sich immer weiter, lassen Kapital für sich arbeiten zu irrwitzigen Steuersätzen. Der Handwerker macht sich den Rücken kaputt, kann mit 50 kaum noch ohne Beschwerden arbeiten und zahlt fast die Hälfte seines Einkommens an den Staat. Im selben Moment bräunt sich der Unternehmenserbe des Unternehmenserbers auf der Yacht in der Südsee und feiert jeden Abend Parties. Eine Flasche Champagner kostet in Ibiza teilweise mehr, als ein Arbeiter in Deutschland verdient. Erben verprassen „ihr“ Geld auf unserer Kosten. Es gibt unzählige Beispiele und die Armutsschere steigt von Jahr zu Jahr.

Politik und die Grube, die sie gräbt

All diese Tendenzen beflügeln die bösen Geister, die niemand rufen wollte. Doch spaltet sich eine Regierung, die aus 93% Akademikern besteht, klar vom „Volk“ ab. Im Osten aber auch im Westen kommt die AfD auf. Teilweise verdrängt sie die klassische Arbeiterpartei (SPD) in Bundesländern auf den vierten Platz. Ein bedrohliches Szenario, dass durch die aktuelle politische Situation in Deutschland kaum entschärft wird.

In den 1930er Jahren hatten wir eine ähnliche Situation. Wirtschaftliche Verwerfungen in der Welt, danach politische Spannungen. Aktuell verfolgen wir die neuen Strafzölle der USA auf Stahlimporte und die wenig erfreuliche Antwort der EU mit Androhung von Strafzöllen auf US-Amerikanische Produkte. In Deutschland kommt eine politische Partei nach vorn, die sich auf Protest beruft.

Deutschland bietet für seine strebsame Unterschicht kaum Chancen. Der Druck steigt und Arbeit bringt keinen Aufstieg. Das war einmal. Ein Pulverfass, dass durch Politiker nur verstärkt wird, die über ein halbes Jahr verschwenden für Reden und „Koalitionsverhandlungen“. Politiker der FDP die „keine Lust“ haben und tägliche Szenen vom Balkon. Es geht immer weiter. Heute wurden die neuen Minister der CDU/CSU und SPD Regierung für die kommende Legislaturperiode. Nur 1 von 19 Ministern aus dem Osten. 93% Akademiker. 100% nicht repräsentiert. Wie viele Menschen müssen sich so fühlen?

Deutschland: Arm in einem reichen Land – ARTE Reportage

Throwback? Arm gegen Arm: Erste Verteilungsprobleme

Dürfen wir Arme gegeneinander ausspielen? Nein! Die aktuellen Verteilungsprobleme der Tafeln und den speziellen Fall in Essen, in dem „Neuanmeldungen von Flüchtlingen“ gestoppt wurden zeigen, welche Lücke klafft zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Dabei lastet der „Kampf“ auf den Schultern derer, die ohnehin Arm sind. Das Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV für eine Alleinstehende Person beträgt derzeit 409 Euro im Monat ohne Wohnkosten. „Für das Jahr 2015 führt stattdessen Daimler-Chef Dieter Zetsche die Liste der Dax-Chefgehälter an. Zetsche bezog im vergangenen Jahr 14,37 Millionen Euro […]“, Ulf Schneider von der Fresenius 13,9 Millionen Euro, Michael Diekmann bekam allein für vier Monate 9,9 Millionen Euro (Süddeutsche Zeitung).

Während große Konzerne der Automobilindustrie, wie schon im Artikel über den Skandal zur Abfrackpremiere 2.0 für Diesel, ihre Gewinne um Milliarden steigern, wie aktuell VW, bleibt der Käufer auf der Strecke: Handwerker, Familien, etc. Politiker stocken fleißig Ämter auf, 709 Abgeordnete sind es mittlerweile. Wir haben Kapital im Überfluss und investieren es in Planungsausschüsse, teure und unsinnige Projekte, wie jedes Jahr vom Bund der Steuerzahler ermittelt. Warum nehmen wir nicht endlich Steuern von Großkonzernen wie Apple? Statt die Arbeiterklasse zu fördern, den großen Teil der Gesellschaft, bleibt Kapitalerbe da wo es ist. Sei es drum.

„Man“ schützt sich. Wer Geld hat, bleibt oben, wer oben ist, bewahrt seines Gleichen. Gesetze beschließen Akademiker aus gutem Haus, nicht die Putzfrau, nicht die Kindergärtnerin, nicht der Handwerker, nicht der Altenpfleger, nicht der KFZ-Mechaniker, nicht der Bäcker, nicht … Schon im Jahr 2016 waren 19,7 Prozent der Menschen in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Fast 16 Prozent wählen mittlerweile die AfD. Wie werden wir bei der Bundestagswahl 2021 entscheiden? Die Politik muss handeln und sich der demografischen Realität anpassen. Die SPD sinkt im Sturzflug und „die Arbeiter“ finden keine neue Stimme, die sie repräsentiert. 1930 waren die Menschen unzufrieden.

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AfD ist dritt stärkste Kraft. Infratest dimap und INSA sehen die AfD bei 10%. Allensbach, Emnid und GMS ermitteln 7%, Forsa und Forschungsgruppe Wahlen jeweils 9%. Die Alternative für Deutschland Weiterlesen